Patientin mit Stimulationskappe während einer rTMS-Sitzung in der Praxis für Neurostimulation Berlin

Parkinson mit Magnetstimulation behandeln

rTMS bei Parkinson

Worauf die Behandlung zielt:

In einer besserte die Magnetstimulation die motorischen Symptome der Patienten mit Parkinson. Am besten belegt ist die hochfrequente Stimulation des Motorkortex beider Seiten, und sie steht auch in der . Genau dieses Vorgehen bieten wir an, ambulant und ergänzend zu Ihrer bisherigen Behandlung.

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Nahaufnahme: die Magnetspule liegt seitlich am Kopf einer Patientin an

Wirkprinzip

Wie die Magnetstimulation bei Parkinson ansetzt

Die Magnetstimulation ist seit über zwei Jahrzehnten Gegenstand kontrollierter Studien, bei Parkinson liegen über 100 Studien vor.

Ein Magnetfeld

Was wirkt, ist das Magnetfeld. Es durchdringt Kopfhaut und Schädelknochen ungehindert und regt die Nervenzellen im Zielareal an.

Motorkortex beider Seiten

Stimuliert wird der Bereich der Hirnrinde, der Bewegungen steuert, nacheinander auf beiden Seiten.

Erst die Wiederholung wirkt

Ein einzelner Impuls wirkt nur Millisekunden. Deshalb umfasst die Behandlung zehn Sitzungen an aufeinanderfolgenden Werktagen.

Ablauf

So läuft Ihre Behandlung ab

Erstgespräch (kostenlos)

telefonisch

Wir besprechen Ihre Beschwerden, Ihre Medikation und ob die rTMS für Sie infrage kommt.

Behandlungsserie

10 Sitzungen in zwei Wochen

Sie kommen an zehn Werktagen einmal täglich. Die Behandlung dauert ca. 30 Minuten, Sie sitzen dabei wach. Ihre Medikamente nehmen Sie unverändert weiter.

Verlauf messen

Vor der ersten Sitzung untersuchen wir Ihre Motorik und Sie füllen einen kurzen Fragebogen aus, den Sie nach der Serie wiederholen. Lässt die Wirkung nach, sind Auffrischungen möglich.

Nicht-invasiv

Kein Eingriff, keine Narkose

Ergänzend

Ihre Medikation bleibt unverändert

Ca. 30 Minuten

Dauer je Sitzung

Ärztlich geführt

Indikation, Schwelle und Verlauf

Ärztliche Leitung

Dr. Tim Schwarz

Dr. Tim Schwarz führt die Behandlung mit medizinischer Sorgfalt und persönlicher Begleitung der Patientinnen und Patienten.

Dr. Tim Schwarz - Ärztliche Leitung Praxis für Neurostimulation Dr. Schwarz

Fachliche Kompetenz

Ausgebildet in:

Logo Universitätsklinikum Heidelberg
Logo TUM Klinikum

Erfahrungen gesammelt in der Praxis seines Vaters, Dr. Schwarz in Ulm - seit vielen Jahren auf nicht-invasive Hirnstimulation spezialisiert.

Persönlich für Sie da

  • Kein Überweisungsschreiben nötig
  • Diskrete, einfühlsame Beratung
  • Klare Kommunikation zu Kosten und Optionen - vor Behandlungsbeginn

Kontakt

Mehr Informationen erhalten

Kostenfrei per E-Mail. Wir melden uns unverbindlich bei Ihnen.

Anrede *

Die Eignung wird ärztlich im Einzelfall geprüft. Die Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen; private Krankenversicherungen erstatten sie häufig.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zur rTMS bei Parkinson

Was hier offenbleibt, besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch.

Forschungsstand

Was die Forschung zeigt

Zur Magnetstimulation bei Parkinson liegen über 100 Studien vor. Drei Arbeiten daraus.

Über viele Studien hinweg

Eine Auswertung von 20 randomisierten Studien mit 693 Patienten (Khattak et al. 2025, Annals of Medicine and Surgery) fand unter echter Stimulation eine stärkere Besserung der motorischen Symptome als unter Scheinbehandlung, mit einem mittleren Effekt.

Einordnung

Die Studien unterscheiden sich in Zielgebiet und Protokoll.

Das Protokoll, das wir anwenden

In einer Studie mit vier Gruppen (Brys et al. 2016, Neurology, n=61) besserte die Stimulation des Motorkortex beider Seiten die Motorik stärker als eine Scheinbehandlung, die Stimulation der Stirnregion tat das nicht.

Einordnung

Gemessen wurde einen Monat nach der Serie. Ohne Auffrischung hielt die Wirkung nicht bis zum dritten Monat.

Gang und Gangblockaden

In einer Studie mit 48 Patienten mit Gangblockaden (Song et al. 2024, Frontiers in Aging Neuroscience) besserten sich Gangblockaden und Gehtests unter zehn Sitzungen stärker als unter Scheinbehandlung, die Wirkung hielt 30 Tage.

Einordnung

Die Studie stammt aus einem einzelnen Zentrum.

Die europäische Leitlinie zur therapeutischen Anwendung der Magnetstimulation (Lefaucheur et al. 2020, Clinical Neurophysiology) führt die hochfrequente Stimulation des Motorkortex beider Seiten für die Motorik bei Parkinson auf Evidenzstufe B. Das eingesetzte Gerät ist für die Behandlung der Depression zweckbestimmt, bei Parkinson erfolgt die Behandlung als individueller Heilversuch.