Praxis für Neurostimulation Dr. Schwarz Logo
Hintergrundwissen

Was ist Transkranielle Pulsstimulation (TPS)?

TPS ist ein nicht-invasives Verfahren, das fokussierte Stoßwellen-Impulse gezielt durch den Schädelknochen in das Gehirn sendet - ohne Operation, ohne Narkose, ohne Medikamente.

Dr. Tim Schwarz während einer TPS-Behandlung in der Praxis

Einblick

Das NEUROLITH in unserer Praxis

Patientin während einer TPS-Behandlungssitzung
Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen kommt TPS in Frage?

CE-zugelassen ist das NEUROLITH®-System für die Behandlung der Alzheimer-Demenz. Die klinische Evidenz stammt überwiegend aus Studien mit leicht bis mittelschwer betroffenen Patienten. Bei weiteren Indikationen erfolgt die Anwendung als individueller Heilversuch nach ärztlicher Prüfung.

  • Früh- bis mittelgradige Alzheimer-Demenz
  • Leichte kognitive Störungen (MCI)
  • Depressionen, auch therapieresistente Formen
  • Chronische Erschöpfung (Burnout, Post-COVID-Fatigue)
  • Parkinson-Erkrankungen mit kognitiven Begleitsymptomen

Ob TPS für eine bestimmte Situation geeignet ist, wird vor Therapiebeginn im ärztlichen Gespräch und anhand der individuellen Befunde geprüft.

NEUROLITH-System mit Navigationsarm im Behandlungsraum
Navigationsbildschirm mit den MRT-Aufnahmen des Patienten
Infrarotkamera der Navigation über der Liege
Handstück des NEUROLITH in Nahaufnahme
Navigationsarm und Gerät im Behandlungsraum
Das Gerät

NEUROLITH® von Storz Medical

Eingesetzt wird das NEUROLITH®-System des Schweizer Medizintechnik-Herstellers Storz Medical. Es ist das bislang einzige Gerät für die Transkranielle Pulsstimulation und seit 2018 in der EU als Medizinprodukt für die Behandlung der Alzheimer-Demenz CE-zertifiziert.

Das Handstück erzeugt kurze, fokussierte Stoßwellen-Impulse, die präzise durch den Schädelknochen in definierte Hirnareale geleitet werden - bis in eine Tiefe von rund 8 Zentimetern. Die Behandlung wird MRT-gestützt geplant.

Jede Sitzung wird ärztlich geplant, dokumentiert und individuell auf den Patienten abgestimmt.

Wirkmechanismus

Wie wirkt TPS im Gehirn?

Die genauen Wirkpfade werden weiter untersucht. In der Forschungsliteratur werden diese Mechanismen beschrieben.

Mechanotransduktion

Rund 6.000 fokussierte Stoßwellen-Impulse pro Sitzung gehen durch den Schädelknochen, ohne ihn zu verletzen. Auf Zellebene werden daraus biologische Reaktionen.

Wachstumsfaktoren & Durchblutung

Untersuchungen deuten darauf hin, dass TPS Wachstumsfaktoren wie BDNF und VEGF fördern kann, Proteine, die mit neuen synaptischen Verbindungen und besserer Durchblutung in Verbindung gebracht werden.

Neuroplastizität

Das Gehirn bleibt lebenslang anpassungsfähig. Genau dort setzt TPS möglicherweise an: Angeregte Nervenzellen können bestehende Netzwerke stärken.

TPS-Handstück am Kopf einer Patientin während der Behandlung

Behandlungsablauf

So läuft die Behandlung ab

Vom ersten Gespräch bis zum Abschluss der Behandlung - überschaubar, ambulant und gut mit dem Alltag vereinbar.

01

Schritt 1

Erstgespräch mit dem Arzt

Dr. Schwarz bespricht mit Ihnen Ihre individuelle Situation und beantwortet alle Fragen - unverbindlich, ohne Überweisung. Die ärztliche Indikationsprüfung erfolgt vor Therapiebeginn.

02

Schritt 26 Sitzungen

Behandlungszyklus

6 Sitzungen à ca. 30 Minuten, verteilt über 2-3 Wochen. Jede Sitzung ist ambulant - Sie können danach direkt nach Hause.

03

Schritt 3

Gemeinsames Fazit

In der letzten Sitzung besprechen wir gemeinsam den Verlauf.

Unverbindlich & vertraulich

Ist Neurostimulation für Sie geeignet?

Nicht jeder Patient profitiert gleich stark. Beantworten Sie ein paar kurze Fragen zu Ihrer Situation - wir ordnen Ihre Angaben persönlich ein und melden uns bei Ihnen.

  • Ein paar kurze Fragen · nur wenige Minuten
  • Persönliche Rückmeldung von Dr. Schwarz
  • Rückmeldung per E-Mail innerhalb von 24 Stunden
  • Vertraulich gemäß ärztlicher Schweigepflicht und DSGVO
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Kontakt

Lehmbruckstraße 3, 10245 Berlin · kontakt@neurostimulation-berlin.de

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