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Hintergrundwissen

Was ist Transkranielle Pulsstimulation (TPS)?

TPS ist ein nicht-invasives Verfahren, das fokussierte Stoßwellen-Impulse gezielt durch den Schädelknochen in das Gehirn sendet - ohne Operation, ohne Narkose, ohne Medikamente. Das Gerät NEUROLITH® ist seit 2018 in der EU als Medizinprodukt zugelassen.

NEUROLITH®-System zur Transkraniellen Pulsstimulation
NEUROLITH®-Gerät Detailansicht 1
NEUROLITH®-Gerät Detailansicht 2
NEUROLITH®-Gerät Detailansicht 3
NEUROLITH®-Gerät Detailansicht 4
Das Gerät

NEUROLITH® von Storz Medical

Eingesetzt wird das NEUROLITH®-System des Schweizer Medizintechnik-Herstellers Storz Medical. Es ist das bislang einzige Gerät für die Transkranielle Pulsstimulation und seit 2018 in der EU als Medizinprodukt für die Behandlung der Alzheimer-Demenz CE-zertifiziert.

Das Handstück erzeugt kurze, fokussierte Stoßwellen-Impulse, die präzise durch den Schädelknochen in definierte Hirnareale geleitet werden - bis in eine Tiefe von rund 8 Zentimetern. Die Behandlung wird MRT-gestützt geplant.

In unserer Praxis arbeiten wir mit einem fest installierten NEUROLITH®-System. Jede Sitzung wird ärztlich geplant, dokumentiert und individuell auf den Patienten abgestimmt.

Wirkmechanismus

Wie wirkt TPS im Gehirn?

Die genauen Wirkpfade werden wissenschaftlich weiter untersucht. Folgende Mechanismen werden in der Forschungsliteratur beschrieben:

Mechanotransduktion

Das NEUROLITH®-Gerät sendet rund 6.000 fokussierte Stoßwellen-Impulse pro Sitzung präzise durch den Schädelknochen - ohne ihn zu verletzen. Dieser Vorgang wird als Mechanotransduktion bezeichnet: Mechanische Signale werden auf zellulärer Ebene in biologische Reaktionen umgewandelt.

Wachstumsfaktoren & Durchblutung

Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass TPS die Expression von Wachstumsfaktoren wie BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) und VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) fördern kann - Proteine, die mit der Bildung neuer synaptischer Verbindungen und einer verbesserten Hirndurchblutung assoziiert sind.

Neuroplastizität

Das Gehirn besitzt eine lebenslange Fähigkeit zur Anpassung - die sogenannte Neuroplastizität. TPS setzt möglicherweise genau hier an: Indem Nervenzellen angeregt werden, aktiver miteinander zu kommunizieren, können bestehende neuronale Netzwerke potenziell gestärkt werden.

Patientin während einer TPS-Behandlungssitzung
Anwendungsgebiete

Bei welchen Erkrankungen kommt TPS in Frage?

CE-zugelassen ist die TPS für die Behandlung der Alzheimer-Demenz im Frühstadium. Bei weiteren Indikationen erfolgt die Anwendung als individueller Heilversuch nach ärztlicher Prüfung.

  • Früh- bis mittelgradige Alzheimer-Demenz
  • Leichte kognitive Störungen (MCI)
  • Vaskuläre Demenz
  • Depressionen, auch therapieresistente Formen
  • Chronische Erschöpfung (Burnout, Post-COVID-Fatigue)
  • Parkinson-Erkrankungen mit kognitiven Begleitsymptomen

Ob TPS für eine bestimmte Situation geeignet ist, wird vor Therapiebeginn im ärztlichen Gespräch und anhand der individuellen Befunde geprüft.

Behandlungsablauf

So läuft die Behandlung ab

Vom ersten Gespräch bis zur Nachtestung - überschaubar, ambulant und gut mit dem Alltag vereinbar.

1

Schritt 1

Erstgespräch mit dem Arzt

Dr. Schwarz bespricht mit Ihnen die individuelle Situation, prüft die Eignung für TPS und beantwortet alle Fragen - unverbindlich, ohne Überweisung.

2

Schritt 2· 6 Sitzungen

Behandlungszyklus

6 Sitzungen à ca. 30 Minuten, verteilt über 2-3 Wochen. Jede Sitzung ist ambulant - Sie können danach direkt nach Hause.

3

Schritt 3

Nachtestung

Nach dem Initialzyklus führen wir eine strukturierte Verlaufskontrolle durch - um den Therapieeffekt zu messen und das weitere Vorgehen individuell abzustimmen.

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Kostenfrei · Unverbindlich

Ist TPS in Ihrem Fall sinnvoll?

Nicht jeder Patient profitiert gleich stark von der TPS-Therapie. Beantworten Sie 8 kurze Fragen zu Ihrer Situation - Dr. Schwarz prüft Ihren Fall persönlich und sendet Ihnen eine individuelle Einschätzung per E-Mail.

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Kontakt

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